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Bilanz zur Burgkurzweyl 2010:

Insgesamt pilgerten über 14 000 Besucher ins "mittelalterliche Cullesheym"


  

 

 

 

 

Es war ein "fürtrefflich Fest"

Die "Burgkurzweyl zu Cullesheym" hat an den beiden vergangenen Wochenenden viele Mitwirkende und noch mehr begeisterte Gäste in einem mittelalterlichen Spektakel rund um das Külsheimer Schloss zusammengebracht. Das Resümee fällt in allen Bereichen sehr gut aus.

Insgesamt kamen, alle vier Tage zusammengerechnet, wohl über 14 000 Leute durch die drei Tore zur "Burgkurzweyl", inklusive Mehrfachbesucher und zusätzliche Gewandete. Die Besucher zeigten sich vor allem von der ganzen Atmosphäre angetan, einige Befragte nennen besondere Aspekte: "Freundliche Preise bei Eintritt und Verköstigung", "Vielfalt beim Kinderprogramm", "von der Sprache verzaubert", "viel Liebe zum Detail", "dauernd ist irgendwas Besonderes los", "ein vielseitiges Ganzes", "die Zeit geht so wunderbar herum".

Musikanten, die bei vielen solchen Märkten dabei sind, unterstrichen, dass der Mittelaltermarkt in Külsheim "der schönste" sei. Denn ein jeder sei mit Herzblut dabei, alles "wirkt näher", das ganze Ensemble passe zusammen. Zudem sei das Spektakel nicht aufs Kommerzielle ausgelegt.

Jürgen Thoma, im Hintergrund technischer Leiter der Veranstaltung, meinte, "alles hat super funktioniert". Jürgen Goldschmitt, nicht nur Burgvogt bei der "Burgkurzweyl", sondern auch Zentrale der Organisation, sprach von einem "wahrlich fürtrefflich Spektakulum. Unser aller Herz ist erfreut, dass unser aller Werk so gut gelungen".

Über 50 Vereine und Gruppierungen seien dabei gewesen, mehr als 500 Gewandete und noch mehr Helfer. So gebe es nur wenige Familien in Gesamt-Külsheim, die nicht mit der "Burgkurzweyl" zu tun gehabt hätten. Vom jungen Bämslein bis zum ergrauten Recken, vom Kindergartenkind bis zu Opa und Oma seien alle Generationen dabei gewesen. Er sei stolz darauf, was die Vereinsgemeinschaft innerhalb der Rahmenbedingungen ausgefüllt habe, es sei "einzigartig, was in Külsheim gelebt wird".

Viel Liebe zum Detail

Die Liebe zum Detail gehe hin bis zu frisch gepflückten Blumen am Stand. Und auch wenn es mal irgendwo Schlangen gegeben habe, sei sowohl beim Gast wie auch der helfenden Hand im Hintergrund stets ein Lächeln zu erkennen gewesen. Bekanntschaften und Freundschaften seien gefunden oder gefestigt worden.

Ebenso freue ihn die Nachhaltigkeit, welche das Spektakel erzeuge. Noch Wochen später werde vielerorts ein "Gehabt Euch wohl" zu hören sein. Er selbst, so Goldschmitt, freue sich schon auf Mai 2013.

Mitverantwortungsträger Egon Kirschner zeigte sich stolz auf die, trotz nicht immer optimalen Wetters, guten Besucherzahlen. Das Spektakel sei gut angekommen.

Külsheims Bürgermeister Günther Kuhn meinte, "der Schultheiß ist voll des Lobes über den Einsatz aller Beteiligten". Er habe nur gute Laune verspürt bei allen Beteiligten, ihm selbst gefalle besonders "die Liebe zum Detail, wohin man auch schaut". Höchstes Lob habe er für Besonderheiten wie die Kinderbelustigung im Burggraben, den Blickfang mittelalterliches Karussell oder das tolle Feuerwerk am Samstag, von eigenen Leuten "wie von Profis veranstaltet". Und dass auch das Wetter mitgespielt habe, setze dem Ganzen die Krone auf.

Insgesamt, so das Stadtoberhaupt, sei die "Burgkurzweyl zu Cullesheym" anno 2010 "ein Riesenerfolg, alle haben an einem Strang und in eine Richtung gezogen". Nach dem abschließenden Auftritt während des Schauspiels "Brautzug zu Cullesheym" lobte Marktmeister Thomas Hilpert stellvertretend für alle Mitwirkenden für alle sicht- und hörbar Jürgen und Karin Goldschmitt sowie Egon und Marlene Kirschner für deren herausragendes Wirken in der Organisation der "Burgkurzweyl zu Cullesheym" und überreichte jeweils ein Präsent.

Goldschmitt wiederum hatte zuvor Falkner Jochen Rösner und dessen Mitstreiterinnen Verena und Tanja eine Spende für die Greifvogelauffangstation Jürgen Färber (Oberdürrbach) übergeben.

"Habt Dank für dies fürtrefflich Fest!" - So verabschiedete sich am Sonntagabend einer der Mitstreiter der "Burgkurzweyl zu Cullesheym" von der Stätte seiner tagelangen Mitarbeit. hpw

Fränkische Nachrichten,

11. Mai 2010